Geschenke von Kindern – wohin damit?

Kinder produzieren gerne und viele Zeichnungen und kleine Basteleien, mit denen sie unser Herz und die von Oma und Opa gern erfreuen. Wenn du mehrere Kinder oder Enkel hast, dann wird es manchmal schwierig, die Geschenke von Kindern entsprechend wertschätzend in der Wohnung zu platzieren. Wie gehst du also damit um, wenn immer wieder neue Exponate zu dir ins Haus flattern?

Geschenke von Kindern wertschätzend präsentieren

Finde mit deinen Kindern vielleicht im Eingangsbereich im Flur oder an einem Spiegel einen Platz für die aktuellsten Zeichnungen. Wenn ein neues Bild ins Haus kommt, dann beschrifte gleich die Rückseite mit Datum, Name und vielleicht auch mit einer Beschreibung des Kunstwerkes. Dann hängst du dieses anstelle des alten hin. Die etwas älteren Bilder kannst du in einer Box oder in einer Mappe pro Kind sammeln. Gebastelte Exponate benötigen ebenso einen festgelegten Ausstellungsbereich in deiner Wohnung, welche je nach Jahreszeit dann auch verändert werden können. Wenn du ein sehr kreatives Kind hast, dann bietet sich vielleicht ein Sammelbilderrahmen an. Hier kannst du das neueste Bild immer von dran stecken und die älteren bleiben dahinter gesammelt. Wenn diese Box voll ist, kannst du die gesammelten Werke mit einem bunten Wollfaden zusammen binden und zum Beispiel als Jahres Booklet aufbewahren.

Wie wäre es, wenn du die gemalten Exponate oder die umfangreichen Bastelarbeiten gleich beim Betreten des Hauses, gern auch mit dem heranwachsenden Kind, schön fotografierst und dann daraus zum Beispiel pro Jahr ein Künstler-Fotobuch erstellst.

Wie lange soll das Exponat ausgestellt werden?

Ich wurde auch schon gefragt, wie lange sollen die Geschenke von Kindern oder Bilder hängen bleiben oder das Ausstellungsstück zum Beispiel die Hängebrücke aus Eisstäbchen denn so ausgestellt werden. Am besten entscheidest du das ganz abhängig von deinem Kind oder Enkelkind. Wir haben oft gemeinsam entschieden: „Ist es dir noch wichtig, jeden Tag zu sehen?“ oder „Kann das Bild jetzt in die Erinnerungskiste?“, und du kannst die Werke nach dem Foto auch einem Lagerfeuer übergeben. Stell dir mal vor, dein pubertierendes Kind muss sich jeden Tag die kleine Hängebrücke anschauen, welche es vor zehn Jahren gebastelt hat. Ich glaube hier ist definitiv die Wertschätzung weit überschritten. Vielleicht fragst du deinen kleinen Künstler auch nach einer neuen kreativen Arbeit, so dass du ein Grund hast, das ältere guten Gewissens entsorgen zu können. Gern kannst du dich auch an den Jahreszeiten zum Wechsel orientieren.

Zusammenfassung

  • Foto beim Schenken, Bilder beschriften
  • Sammelbilderrahmen oder Ort für Ausstellung festlegen
  • A4 Box für Zeichnungen – später aussortieren und evtl. binden
  • A3 Künstlermappe für große Zeichnungen
  • Fotobuch erstellen, je nach Menge jährlich oder aller 5 Jahre

Ein Interview zu dem Thema mit MDR Jump findest du hier gleich zum anhören.

 

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Michaela Löser
dein Ordnungscoach für ein leichteres Leben