Wie motiviere ich mich zum Aufräumen?

Wie motiviere ich mich zum Aufräumen?

Fragst du dich auch manchmal: „Wie motiviere ich mich zum Aufräumen?“ oder hast du gerade ein Motivationstief? Du weißt, dass es aus verschiedenen Gründen dringend nötig wäre auszumisten und aufzuräumen. Du kannst dich jedoch nicht dazu aufraffen und dir fehlt die Motivation. Was bedeutet Motivation eigentlich und welche Bedeutung hat sie im Ordnungsprozess? Haben wir alle die gleiche Motivation? Durch was wirst du motiviert?

Was ist Motivation?

Motivation ist die Gesamtheit der Beweggründe und Einflüsse, die eine Entscheidung oder Handlung oder ähnliches beeinflussen beziehungsweise zu einer Handlungsweise anregen.

Im Ordnungsprozess spielt die Motivation eine entscheidende Rolle. Das Motiv ist der Beweggrund warum wir etwas verändern wollen. Findest du also heraus, warum du etwas verändern möchtest, findest du auch deine Motivation.

Finde dein WARUM.

Die stärkste Motivation ist dein WARUM. Jeder von uns kann ein anderes Warum haben, bei den meisten Menschen ist es jedoch ähnlich. Finde also für dich heraus, warum du etwas loslassen willst, warum du aufräumen oder Struktur schaffen möchtest. Das können die unterschiedlichsten Gründe sein. Zum Beispiel, weil du Platz für ein neues Hobby schaffen möchtest, du in eine kleinere Wohnung ziehst oder die Steuer schneller und einfacher mit aufgeräumten Unterlagen erledigen willst. Es gibt sehr viele verschiedene Gründe und somit auch unterschiedliche Motivationen. Gemeinsam haben sie, dass sie der Beginn einer Veränderung sind und durchaus auch für dich lebensverändernd sein können.

Wo soll ich anfangen?

Beginne mit großen Dingen, damit du schnelle Erfolge siehst. Große Kartons beispielsweise, die du nicht mehr brauchst, räumst du gleich zum Altpapier. Ansonsten schaue, wo es sich „eng“ anfühlt und was verändert werden muss. Da wo jeden Tag aufs Neue der „Schmerz“ ist, solltest du beginnen.

  • Stört es dich, ständig Unterlagen zu suchen, weil sie auf einem riesigen Stapel nicht abgelegter Dokumente verloren gegangen sind? Kümmere dich um deine Ablage!
  • Ziehst du in eine kleinere Wohnung? Lass Dinge los, miste vor dem Umzug aus und minimiere deine Habseligkeiten!
  • Bist du genervt vom allgemeinen Chaos und findest nichts auf Anhieb. Strukturiere, Organisiere und finde für alles einen festen Platz!

Strategien, um dranzubleiben.

Wenn du dir einen Raum auswählst, bereite dir das Ausmisten vor. Das heißt, du organisierst alles so, dass du das Zimmer nicht verlassen musst. Stelle dir Müllbehälter und ggf. Sammelboxen und ein Getränk bereit. Vermeide Ablenkung und schalte dein Handy wenn möglich stumm. Bei zu erwartenden schwierigen Entscheidungen kannst du dir im Vorfeld schon passende Affirmationen zurechtlegen.

Zum Beispiel:

  • Es macht mir Freude meine Umgebung in Ordnung zu halten, sodass ich die Dinge nach denen ich suche, schnell finde.
  • Ich lasse los, was mir nicht mehr dient.
  • Ich öffne mich für Veränderungen.
  • Ich lasse los und mache mich frei. Was ich nicht brauche, gebe ich freudig weiter.

Setze dir ein Zeitlimit und versuche zügig zu arbeiten. Es wird dich motivieren Stück für Stück, Raum für Raum ein tolles Ergebnis zu sehen. Du wirst spüren wie befreiend das Loslassen ist und das wiederum wird dich motivieren.

Die beste Motivation ist eine feste Routine. Denn wenn du feste Gewohnheiten hast, fällt es dir leichter die Motivation aufrechtzuerhalten. Wenn dich deine Glaubenssätze (z. B. „Ich schaffe das sowieso nicht. Es ist so schwer dranzubleiben.“) davon abhalten motiviert zu sein, finde neue und positive Glaubenssätze für dich.

Eigene Glaubenssätze formulieren

Deine negativen Gedanken (Glaubenssätze) können in positive Glaubenssätze umgewandelt werden. Das hilft dir, dich zu motivieren. Du kannst sie deinem inneren Weg anpassen. Hier einige Beispiele:

  • Ich finde keine Zeit zum Aufräumen → Es ist immer genug Zeit, um Stück für Stück Ordnung in mein Leben zu bringen.
  • Ich werde nie fertig werden → Ich vertraue dem Prozess und bewege mich in meinem Tempo vorwärts.
  • Ich kann nichts verändern und die Dinge weggeben → Ruhigen Gewissens lasse ich die Dinge gehen, die mir nicht mehr dienlich sind.

Hast du das Gefühl, dass es noch nicht passend für dich ist, sprich mit deinem Ordnungscoach. Es gibt noch so viel mehr Wege und Möglichkeiten. Darf ich dich auf deinem Weg unterstützen? Dann kontaktiere mich gern und buche hier gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Du kannst es schaffen – viel Erfolg!
Michaela

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