Spielzeugchaos
Nervt dich auch manchmal das kunterbunte Spielzeugchaos im Kinderzimmer oder auch in Küche und Wohnstube?
Feste Plätze für jedes Spielzeug
Lege gemeinsam mit deinen Kindern feste Zonen für bestimmte Spiel-Utensilien fest. Malt es zum Beispiel gern in der Küche, dann deponiere in einem Schubfach Blätter und Stifte und so kannst du oder das Kind nach dem Malen schnell wieder alles dort hin zurück legen. Im Kinderzimmer kannst du eine Lego oder Bauecke einrichten. Besonders schöne gebaute Werke stellst du auf ein Regal oder Board zum Bewundern. Bücher gehören in ein Bücherregal. Passen die neuen Bücher nicht mehr hinein, dann sortiere gleich mit deinem Kind ein paar Bücher aus. Probiere mal Spiele hochkant in einer Kiste zu verstauen, eventuell mit einem Gummi oder Band zusammengehalten. Das spart nicht nur Platz, sondern ist auch äußerst übersichtlich.
Teile alle Spielzeuge in Kategorien ein. So kommen Stifte zu Stifte, Papier zu Papier, Spiele zu Spiele und Bausteine zu den Bausteinen. Manchmal bleibt Kleinkram übrig, wie zum Beispiel einzelne Figuren oder Flummis. Diese darfst du auch gerne in einem Karton oder in einer Schublade verstauen. Einmal im Jahr ist hier aussortieren Pflicht. Auch Plüschtiere sollten feste Plätze haben. Lass von deinem Kind z. B. pro Woche die Lieblinge heraussuchen und verstaut die restlichen in einem Sitzsack.
Routinen entwickeln
Etabliere außerdem eine feste Regel: Täglich vor dem Essen Spielzeug an seinen Platz zurück räumen! Übt das anfangs gemeinsam 15 Minuten mit einen Wecker. Suche gute Laune Musik heraus, damit macht das Aufräumen doppelt so viel Spaß, vielleicht immer den gleichen.
- Haltet mindestens 21 Tage durch und macht Häkchen im Kalender,
- dann gibt es eine Belohnung. Wie wäre es mit einem Familien-Spieleabend oder Eis essen gehen?
Spielzeug reduzieren – weniger ist mehr
So ehrlich darfst du sein: Zu viel Spielzeug überfordert Kinder.
Sie spielen oft intensiver und kreativer, wenn weniger zur Auswahl steht.
- Gehe gemeinsam mit deinem Kind durch die Spielsachen und sortiert aus:
Was wird wirklich bespielt? - Was liegt schon lange nur herum?
Alles, was gerade nicht gebraucht wird, darf erstmal in eine Kiste wandern. Du kannst diese Kiste z. B. im Keller oder Schrank lagern und nach ein paar Wochen wieder tauschen. So bleibt es spannend und gleichzeitig übersichtlich.
Und ganz wichtig:
Wenn etwas Neues einzieht, darf etwas Altes gehen. So bleibt das Gleichgewicht erhalten.
Spielzeug sichtbar begrenzen
Kinder brauchen Orientierung – und die entsteht durch klare Grenzen.
- Nutze Kisten, Körbe oder Regalfächer ganz bewusst: Eine Kiste = eine Kategorie
- Ist die Kiste voll, passt nichts mehr dazu
So sieht dein Kind sofort: Hier ist Schluss.
Das hilft nicht nur beim Aufräumen, sondern auch beim Aussortieren.
Ein schöner Nebeneffekt: Das Zimmer wirkt automatisch ruhiger und ordentlicher, wenn nicht alles offen herumliegt.
Möchtest du noch mehr Ideen für deinen Wohnbereich und Kinderzimmer oder mit mir gemeinsam das Spielzeugchaos beseitigen, dann kontaktiere mich gleich jetzt – gemeinsam finden wir die passende Strategie.
Michaela Löser
dein Ordnungscoach für ein leichteres Leben
